Wenn der Vater mit dem Sohne...

Als ich vor über 15 Jahren vom Allround- zum Karpfenangeln kam, begann ich mich auch intensiver mit dem Thema Boilies und deren Zutaten zu beschäftigen. Mit Freunden traf man sich zum Rollen und tauschte Rezepte und Erfahrungen über die neuesten Geheimzutaten aus. Nach und nach wuchsen die familiären und beruflichen Verpflichtungen so das ich seit einigen Jahren nicht mehr soviel Zeit in der Boilieküche verbringen kann und darum auf Ready-Baits zugreife.
Bei einem Besuch in der Angelzentrale Herrieden kam ich das erste mal in Kontakt mit den neuen Boilies von Gorilla Baits. Während mein Sohn sich für das recht auffällige Markenlogo begeisterte, interessierte ich mich mehr für die Inhaltsstoffe und die Fängigkeit der Köder. Norbert Trux brachte mir die Philosophie hinter Gorilla Baits näher und veranschaulichte mir wie verschiedene Ideen von Kunden und Testanglern zu einem schlüssigen Futterkonzept vereinigt wurden. Ich lies mich inspirieren und probierte die Sorten #007 und #21 aus.
Beim #007 entschied ich mich für die 16mm Version, weil ich im Frühjahr gern mit kleineren Ködern angreife. Beim #21 waren 20mm salzkonserviert meine Wahl. Eine Session mit einem neuen und unbekannten Köder ist immer eine spannende Sache und so flogen die Fallen mit einem Doppelsinker und einem 20mm Single-Hookbaits ins Wasser. Der erste zögerliche Biss lies nicht lange auf sich warten und Thorbi freute sich über eine tolle Schleie.



Einfach Klasse sich mit dem Nachwuchs zu freuen. Der zweite „Gorilla-Fisch“ ging auf mein Konto, diesmal mit dem #21. Der fette Spiegler verlangte meiner leichten Rute alles ab doch am Ende blieb ich Sieger.



Beim Abhaken befand sich der Boilie noch am Haar. Ich war positiv überrascht wie stark der Boilie trotz des kalten Wassers gearbeitet hatte. Damit hatte ich einen echten „Kaltwasserkiller“ gefunden nach dem schon lange gesucht hatte.
Wieder pfiff die Rute los und ich setzte einen beherzten Anschlag. Yes der Anhieb saß. Nun war es Zeit die Rute an meinen Sohn weiterzugeben, der mit großen Augen neben mir stand. Der Drill dauerte eine ganze Weile doch schließlich landete noch ein schöner Karpfen auf der Matte.




Guido und Thorben