Mein Jahr 2017

Mein Jahr 2017

Frühjahr:

Der Winter zog sich hier in meiner Region recht lange hin, noch Ende Januar waren die Baggerseen von einer begehbaren Eisschicht bedeckt und so konnte ich erst nach der Hausmesse der Angelzentrale meine Saison so richtig starten.

Die Bäume schlugen langsam aus und die Wassertemperatur näherte sich der 10 Grad Marke als ich meine ersten Sessions am heimischen See startete.
Da die meisten anderen Angler hier am See nun ihre ersten Futterorgien starteten entschied ich mich dazu, die Fische mit wenig aber attraktivem Futter auf meine Fallen aufmerksam zu machen.
Dafür benutze ich gerne unsere Stickmixe die ich mit Micropellets, gecrushten Boilies, und Partikeln anmische und mit unseren Pure Liquids behandle. Hier habe ich sehr gute Erfahrungen mit den Sorten Liver Lust und Mutant Mussel gemacht.



Erste Erfolge stellten sich ein und ich konnte den ein oder anderen Fisch über den Kescher ziehen.



Im Frühjahr benutze ich als Hakenköder zumindest auf einer Rute sehr gerne Pop Up´s die am Hinged Stiff oder am Chod Rig angeboten werden.



Auch bei einem Frankreichtrip Anfang Mai konnte ich mit dieser Methode einige schöne Fische vor überhängenden Büschen abgreifen.







Mitte Mai zog es mich wieder an den heimischen Baggersee. Die Fische waren nun im ganzen See unterwegs, die anderen Angler beackerten weiter ihre Futterplätze und fingen auch ab und zu ihre Fische. Ich blieb auch hier bei meiner Fallensteller Taktik und erlebte eine Woche wie sie hier selten vorkommt und fing einige gewichtige Seebewohner in recht kurzer Zeit. Hier zeigte unser 69er Boilie was in ihm steckt und brachte ausbalanciert am Stiff Rig die Fische ans Band. Auch hier kam nur sehr wenig Beifutter zum Einsatz. Bis zur Laichzeit lief es dann wie am Schnürchen…









Sommer:
Neuer See neues Glück. Bisher hatte ich an diesem Gewässer eher sporadisch mal ne Nacht gefischt, ohne große Vorbereitung und auch mit mäßigem Erfolg.
Nun wollte ich es besser machen und hatte, bewaffnet mit der Lotrute, auch bald einen für mich passenden Platz gefunden, der nun unter Futter gesetzt wurde.
Wenn es mal etwas mehr Futter sein soll dann greife ich zum Scottish Niggard, einem salzkonserviertem Fischboilie, der die Geldbörse auch bei größeren Futterkampagnen nicht zu sehr belastet. Unter den Scottish Niggard mische ich gerne ein paar unserer High End Boilies wie den 69er oder den 333er die dann auch als Hakenköder zum Einsatz kommen.
Schon die erste Session war erfolgreich und der Futterplatz brachte den Sommer über konstant seine Fische.





Auch bei einem Trip an den Steineweiler See, einem Pachtgewässer der Angelzentrale Herrieden, war ich mit verschiedenen Ködern aus der Gorillabaits Range erfolgreich und konnte ein paar schöne Fische überlisten.





Herbst:
Im September ging es schon fast traditionell an einen See in Hessen, an dem ich mit meinem Kumpels eine schöne Woche verbrachte.
Hier war auch wieder wenig Futter die Devise und ich konnte auf kleinen kompakten Futterstellen mit unseren hochwertigen Baits punkten. Der Yellow Devil zeigte wieder einmal das er eine echte Alternative zu reinen Fischmehlknödeln ist und war mit seiner würzigen Note der Erfolgsgarant.



Eine Reihe an schönen Fischen landete auf meiner Matte.







Im Oktober war dann wieder füttern angesagt und die Futterplätze wurden mit der bewährten Mischung aus Scottish Niggard und ein paar Leckerlis aus den Sorten #69 , #333 , und #21 präpariert. Pellets und ein Partikelmix rundeten das ganze ab.



Die Plätze hielt ich bis in den Dezember erfolgreich am Laufen und ein paar schöne und gewichtige Fische rundeten eine tolle Saison ab.







In diesem Sinne wünsche ich Allen einen tollen Start in die Saison 2018
Petri Heil
Marco Müller